Ab Montag, 16.03.2020 bis einschließlich zum Sonntag, den 19.04.2020, werden aufgrund der Maßnahmen des Landes Nordrhein-Westfalen alle Kindertageseinrichtungen geschlossen.

Es gilt ein grundsätzliches Betreuungsverbot!

Ausnahmen gelten nur für Kinder von Schlüsselpersonen!

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir auch in begründeten Fällen von diesen Regelungen nicht abweichen dürfen und uns an die Erlasse halten müssen!


Mit freundlichen Grüßen
Ihre Teams Jona & Lukas

Kontaktieren Sie uns gerne unter: evang-kita.lukas@kk-ekvw.de
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Die Eingewöhnung

eine aufregende und manchmal auch schwierige Zeit dar. In der Kindertagespflege wird in Anlehnung an das Berliner Modell eine langsame und sensible Eingewöhnung praktiziert, um die Belastung für Eltern und Kind so gering wie möglich zu halten.

Dabei wird je nach Temperament und individuellem Verhalten des Kindes die Dauer der Eingewöhnungszeit unterschiedlich lang gestaltet. Die Fachkräfte der Einrichtung beobachten regelmäßig das Handeln des Kindes und  entscheiden jeden Tag neu über den weiteren Verlauf der Eingewöhnung. Häufiger Blickkontakt zur Bezugsperson, heftiges Weinen beim Verlassenwerden sowie starker Körperkontakt zur Bezugsperson sind Anzeichen für die Notwendigkeit einer längeren und schonenderen Eingewöhnungszeit.

Beim Übergang in die Kindertagespflege spielt die Unterstützung der vertrauten und geliebten Bezugsperson des Kindes eine entscheidende Rolle. Sie stellt für das Kind den „sicheren Hafen“ in einer fremden Umgebung dar und hilft den Mitarbeiterinnen das Kind besser kennenzulernen. Aus diesem Grund wird in einem Erstgespräch besprochen wie und wann mit der Eingewöhnung gestartet wird und welche Rituale dem betroffenen Kind wichtig sind. Die Bezugsperson unterstützt die Fachkräfte beim Übergang in die Kindertagespflege des Weiteren dadurch, dass sie zunächst gemeinsam mit dem Kind am Alltag teilnimmt. Folglich bietet die Eingewöhnungszeit den Eltern eine besondere Form des Einblickes in die Arbeit der Kindertagespflege. Das Kind hat die Möglichkeit, begleitet von einer vertrauten Person, die Einrichtung mit ihren Abläufen und Regeln sowie mit ihren Menschen und Räumen in aller Ruhe kennenzulernen. Dabei zieht sich die Bezugsperson zunehmend zurück, sodass eine tragfähige Beziehung zwischen den Fachkräften und dem Heranwachsenden entstehen kann. Das bedeutet, die Fachkraft bietet sich verstärkt als Spielpartner an und übernimmt die Versorgung des Kindes (Füttern, Wickeln etc.). Die Dauer der Trennungszeit zwischen der Bezugsperson und dem Kind wird Stück für Stück verlängert, bis das Kind eigenständig am Tagesablauf teilnehmen kann.

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